Durch das Aussprechen bekommen Gefühle und Gedanken eine präsentere, eine realere Gestalt. In der Gestalttherapie sagen wir, wir holen unsere Themen in den Vordergrund und sie werden erfahrbarer. Wir holen sie ins Hier und Jetzt und können sie bewusster wahrnehmen, bewusster fühlen. Durch das bewusste Erleben können wir mit ihnen arbeiten und an ihnen wachsen.
„Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.“ (Hermann Hesse)
In manchen Situationen – als Einzelperson oder als Paar – ist es gar nicht so einfach, das auszusprechen, was einen beschäftigt, bedrückt oder nicht loslässt. Vielleicht, weil man selbst keinen richtigen Zugang zu den eigenen Emotionen findet. Oder weil sich alles wie Stillstand anfühlt und es augenscheinlich gar nicht viel gibt, worüber man reden könnte.
In anderen Situationen sind vielleicht viel zu viele Emotionen gleichzeitig da. Alles scheint miteinander verwoben und es wird schwierig, aus diesem Wirrwarr herauszufinden, was eigentlich gerade geschieht und was man braucht.
Und manchmal reichen Worte allein nicht aus.
„Der bewusste Zugang zu unseren inneren Ressourcen führt über unsere Körperempfindung und über unser körperliches Erleben.“ (Peter Levine, frei übersetzt)
Denn unsere Erfahrungen zeigen sich nicht nur in unseren Gedanken und Gefühlen, sondern auch in unserem Körper und unserem Nervensystem. Anspannung oder innere Unruhe, Erstarrung und Rückzug, das Gefühl, von Emotionen überwältigt oder von sich selbst abgeschnitten zu sein, können Ausdruck dessen sein, was wir erlebt haben.
Deshalb verbinde ich in meiner therapeutischen Arbeit Gestalttherapie mit Somatic Experiencing® (SE). Somatic Experiencing ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von Stress- und Traumaerfahrungen. Neben dem, was wir denken, fühlen und in Worte fassen können, beziehen wir dabei auch den Körper und die Reaktionen unseres Nervensystems mit ein.
Es geht darum, behutsam wahrzunehmen, was im gegenwärtigen Moment da ist – und auch dem wieder Raum zu geben, was vielleicht lange nicht oder nur schwer zugänglich war. In kleinen, gut regulierbaren Schritten können so neue Erfahrungen entstehen und das Nervensystem kann wieder mehr Sicherheit, Beweglichkeit und Selbstwirksamkeit erfahren.
In all diesen Situationen ist es vielleicht so, als stehe man in einem Labyrinth.
Den richtigen Ausweg zu finden, kann mühsam und schwer sein. Aber auch aufregend. Und es kann ein bisschen neugierig machen: Was liegt hinter der nächsten Abbiegung? Was verändert sich, wenn ich einen anderen Weg nehme? Und was entdecke ich dabei vielleicht über mich selbst?
Und ja, es ist manchmal mühsam und manchmal schwer.
Aber Sie müssen diesen Weg – ob als Einzelperson oder als Paar – nicht alleine gehen. Ich bin sehr gerne an Ihrer Seite, begleite Sie auf diesem Weg und entwirre gemeinsam mit Ihnen, was zunächst unübersichtlich erscheint.
Diesen Weg zu gehen, erfordert Mut. Aber er lohnt sich.
Jedes kleine Stück. Jedes Mal.
Denn wo Mut ist, ist auch das Glück.
Manchmal gestalten sich bestimmte Lebensphasen schwierig oder bestimmte, ungewünschte Situationen kehren immer wieder. In der Gestalttherapie sehen wir diese Phasen oder Muster als Entwicklungschance.
Gemeinsam schauen wir auf das, was im Hier und Jetzt spürbar wird, und darauf, was es braucht, damit neue Wege und Handlungsmöglichkeiten entstehen können.
Zur GestalttherapieNicht alles, was wir erlebt haben, lässt sich in Worte fassen. Manche Erfahrungen zeigen sich vielmehr in unserem Körper und in den Reaktionen unseres Nervensystems.
Somatic Experiencing® ist ein körperorientierter Ansatz, der uns dabei unterstützt, auch mit diesen Ebenen unseres Erlebens wieder in Kontakt zu kommen. Behutsam können wir wahrnehmen, was im Körper geschieht und was vielleicht lange zurückgehalten oder nicht zugänglich war.
So kann wieder Bewegung entstehen, wo wir uns zuvor festgefahren, überwältigt oder abgeschnitten erlebt haben – und damit mehr Verbindung zu uns selbst, zu unseren Bedürfnissen und unseren eigenen Handlungsmöglichkeiten
Zur Somatic Experiencing®Meistens sind es - im ersten Augenblick - Alltagssituationen und die „kleinen“ Streits, die unsere Beziehung so sehr auf die Probe stellen.
Wir fangen an, über diese Dinge zu streiten und landen plötzlich in einer Grundsatzdiskussion. In der Paartherapie schauen wir gemeinsam auf die Dynamiken dahinter und darauf, wie wieder mehr gegenseitiges Verstehen, Kontakt und Verbindung entstehen können.
Zur PaartherapieMeistens sind es - im ersten Augenblick - Alltagssituationen und die „kleinen“ Streits, die unsere Beziehung so sehr auf die Probe stellen.
Wir fangen an, über diese Dinge zu streiten und landen plötzlich in einer Grundsatzdiskussion. In der Paartherapie schauen wir gemeinsam auf die Dynamiken dahinter und darauf, wie wieder mehr gegenseitiges Verstehen, Kontakt und Verbindung entstehen können.
Zur Paartherapie
Als Gestalttherapeutin arbeite ich in eigener Praxis und unterschiedlichen sozialen Projekten. Für mich steht der Mensch mit seiner eigenen Geschichte im Mittelpunkt meiner Arbeit.
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